

Geburtsverarbeitung – Raum für deine Erfahrungen
​
Eine Geburt ist ein sehr persönliches Erlebnis. Sie ist ein Übergang, wie wenn man durch eine Tür in eine neue Welt tritt. Manche Türen öffnen sich leicht, andere klemmen oder müssen vorsichtig durchschritten werden. Jede geöffnete Tür verändert das Leben dahinter.
​
Manche Geburtserfahrungen verlaufen leicht, andere hinterlassen ein inneres Nachklingen. Auch Väter erleben Geburt intensiv – als Haltgebende, als Mitfühlende oder manchmal als Ohnmächtige. Oft merkt man erst im Alltag, im Körper oder in ruhigen Momenten, dass die Geburt, besondere Situationen oder eine Fehlgeburt mehr Spuren hinterlassen haben als gedacht.
​
Diese Erfahrungen zeigen sich auf unterschiedliche Weise. Manchmal fühlt man sich innerlich unruhig oder erschöpft, oft ist man noch nicht ganz bei sich. Der Körper kann angespannt sein, belastende Erinnerungen oder schwer greifbare Gefühle tauchen wieder auf, und ambivalente Gefühle zum Kind oder zur Situation können auftauchen.
​
Das bedeutet nicht, dass etwas mit dir nicht stimmt. Dein System hatte viel zu verarbeiten. Es darf wieder Ruhe finden.
​
In der Geburtsverarbeitung geht es darum, diese Erfahrungen wahrzunehmen, anzunehmen und behutsam zu integrieren – ohne Bewertung, ohne Druck. Mit gezielter Gesprächs- und Körperarbeit kann vieles bereits in wenigen Stunden spürbar leichter werden. So entsteht Raum für Klarheit, innere Ruhe und Vertrauen – in den eigenen Körper, in sich selbst und in den gemeinsamen Weg.
​
Diese Begleitung ist für Mütter, Väter und Paare, die nach belastenden Geburtserfahrungen, besonderen Situationen oder einer Fehlgeburt Unterstützung, Entlastung und Orientierung suchen.
​​
​
Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben.
(Hermann Hesse)
​
​